"Zweimal hinschauen"

Pfarrer Thomas Maier führte in zwei Runden durch die Motivationen ehrenamtlicher Tätigkeit (deshalb „Zweimal hinschauen“): Zunächst entfaltete er die üblichen Gründe für ehrenamtliches Engagement (Ehrenamt sei „gut für andere“, „gut für mich“, habe „lebendige Vorbilder“ und „Gott freut sich“), bevor er die Grenzen dieser Motivationen aufzeigte (Gefahr der Entwicklung eines „Helfersyndroms“, „selbstische“ Haltung, dauerhafte Abhängigkeit von Vorbildern, „Menschen als Objekte, um Gott zu gefallen“). Anschließend arbeitete Thomas Maier noch einmal die Besonderheiten des kirchlichen Engagements heraus: Der Mensch werde im kirchlichen Ehrenamt im Idealfall nicht reduziert auf einzelne Kompetenzen, sondern ganzheitlich gesehen, und im Miteinander mit anderen könne man eine Vertiefung des eigenen Glaubens erfahren. Man erfahre sich als Teil von etwas Großem, das dem Feld ehrenamtlicher Tätigkeit vorgeordnet sei. Die Skizze fertigte Thomas Maier im Verlauf des Abends an.

Hier können Sie den Bericht der Schorndorfer Nachrichten über den Abend lesen.