Veränderungen im Ehrenamt

  

Manche Protagonisten einer Ehrenamtsförderung mit System sind der Auffassung, dass das Ehrenamt seine Unschuld verloren habe, und sie meinen damit, dass an die Stelle christlich-altruistischer Motive heute egoistische Motivlagen getreten seien. Das Ehrenamt müsse etwas bringen, wenn man sich schon engagiert - zumindest Anerkennung und Bestätigung, eigenes Vorwärtskommen, wichtige persönliche Erfahrungen. Am besten aber eintauschbare Bescheinigungen über das eigene Engagement, die man im eigentlichen Leben nutzbringend einsetzen kann.

Was ist da dran? Wie ist es tatsächlich um die Veränderungen bei den Motiven für und Erwartungen an ehrenamtliches Engagement bestellt? Worauf muss man sich einstellen und einlassen angesichts individualisierter Lebensentwürfe? Wie müsste eine qualifizierte Ehrenamtsförderung darauf reagieren? Wo wird das Grundverständnis ehrenamtlicher Mitarbeit aber auch untergraben oder gar korrumpiert? Auf diese und ähnliche Herausforderungen und Fragen hat der Abend Antworten geboten.

Den Vortrag von Professor Gerhard Hess können Sie hier lesen.