Leitung des Kirchenbezirks durch die Bezirkssynode und Ausschüsse

Die Kirchenbezirkssynode,
der Kirchenbezirksausschuss (KBA)
und der Dekan
leiten gemeinsam den Kirchenbezirk.

Kirchenbezirkssynode

Der Bezirkssynode gehören die von den Kirchengemeinden gewählten Synodalen an: Kirchengemeinden bis zu 2000 Mitgliedern wählen ein Mitglied, Gemeinden bis 4000 Gemeindegliedern zwei Mitglieder und Gemeinden über 4000 Gemeindegliedern drei Mitglieder. Außerdem gehören zur Bezirkssynode der Dekan, der Schuldekan, die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirks und der Kirchenbezirksrechner.
Die Kirchenbezirkssynode tritt zwei Mal im Jahr zusammen und berät über die gemeinsamen Angelegenheiten des Kirchenbezirks. Neben Entscheidungen über die Finanzen geht es um die inhaltliche Ausrichtung des Kirchenbezirks. Dekan und Schuldekan berichten regelmäßig über die Situation kirchlicher Arbeit. Zusätzlich finden auch Sondersynoden zu einzelnen Themen statt.

 

 

 

 

Vorsitzende der Bezirkssynode sind:

1. Vorsitzender
Matthias Eisenhardt
Ludwigstr. 26
73614 Schorndorf
Tel.: 07181 5255
E-Mail: maeishadontospamme@gowaway.gmx.de

2. Vorsitzende
Dekanin Dr. Juliane Baur
Kontaktdaten siehe Dekanatamt

 

 

 

Da die Kirchenbezirkssynode mit fast 100 Mitgliedern die laufenden Geschäfte des Kirchenbezirks nicht führen kann, wählt sie aus ihrer Mitte den Kirchenbezirksausschuss (KBA).

Kirchenbezirksausschuss (KBA)
Der Kirchenbezirksausschuss tagt in der Regel monatlich. Ihm gehören 16 Mitglieder an.

Aus der Fülle seiner Aufgaben sind hier die wichtigsten genannt:

  • Der Kirchenbezirksausschuss entscheidet über die Wiederbesetzung von Personalstellen in den Kirchengemeinden und im Kirchenbezirk.
  • Er genehmigt die Haushaltspläne und entscheidet über Zuweisungen für Baumaßnahmen in den Kirchengemeinden.
  • Er bereitet die Kirchenbezirkssynode vor.

 

 

Neue Strukturen zur Entlastung im Pfarrdienst - Frühjahrssynode stellt Weichen

Foto: Schneider/ZVW

 

Die Frühjahrssynode des Evang. Kirchenbezirks Schorndorf tagte Mitte März und hatte vor allem zwei Themen auf der Agenda: Schulgottesdienste und die Trägerschaft der Kindergärten. Beides Themen, die in das gesellschaftliche Leben hineinreichen – und somit passend zum Grußwort von Oberbürgermeister Matthias Klopfer, der betonte, wie wichtig das gesellschaftliche Engagement der Kirchen sei. Hier hatte er zwar vor allem das sozialdiakonische Handeln und die Präsenz der Kirchen auf der Gartenschau im Blick, wofür er ausdrücklich dankte, doch auch in Kindergartenfragen zeige sich die Zusammenarbeit.

Dekanin wirbt für neue Strukturen

Die Kindergartenfrage nahm die Bezirkssynode auch deshalb in den Blick, um die Auswirkungen des Pfarrplans abzufedern. Wo Pfarrstellen wegfallen, Gemeindegliederzahlen steigen, muss nach Wegen gesucht werden, die Pfarrer an anderer Stelle zu entlasten. Und so warb Dekanin Dr. Baur dafür, die Trägeraufgaben von den Kirchengemeinden auf den Kirchenbezirk zu übertragen – damit entfallen für die Pfarrer und Gemeinden vor Ort die Verwaltungsaufgaben: Personalplanung, Abrechnungen, Verhandlungen mit den Kommunen und anderes wären dann Aufgabe eines Geschäftsführers.

Vier Geschäftsführer für neue Kindergartenträgerstruktur

Die Kindergartenfrage nahm die Bezirkssynode auch deshalb in den Blick, um die Auswirkungen des Pfarrplans abzufedern. Wo Pfarrstellen wegfallen, Gemeindegliederzahlen steigen, muss nach Wegen gesucht werden, die Pfarrer an anderer Stelle zu entlasten. Und so warb Dekanin Dr. Baur dafür, die Trägeraufgaben von den Kirchengemeinden auf den Kirchenbezirk zu übertragen – damit entfallen für die Pfarrer und Gemeinden vor Ort die Verwaltungsaufgaben: Personalplanung, Abrechnungen, Verhandlungen mit den Kommunen und anderes wären dann Aufgabe eines Geschäftsführers. 

 „Weniger Nabelschau“

Neben dieser Kindergartenträgerstruktur und dem Bericht des Schuldekans (s. u.) wurden weitere Themen angesprochen. Darunter Arbeitsaufträge der Diakone/Diakoninnen. Dekanin Baur schlug vor, dass diese jeweils Aufgaben haben sollten in einer bzw. mehreren kooperierenden Gemeinden und eine bezirksweite Funktionsaufgabe. Darüber hinaus fordert Dekanin Baur, Kirche müsse sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen beschäftigen und sich für benachteiligte Menschen einsetzen. Dafür solle Kirche weniger Nabelschau betreiben und das ermüdende gegeneinander Ausspielen der verschiedenen Frömmigkeitsstile beenden.  

 

 

Berichte der Synoden des Kirchenbezirks Schorndorf

Frühjahrssynode 2019

Bericht des Schuldekans Martin Hinderer mit Präsentation

Herbstsynode 2018

Bericht der Dekanin Dr. Juliane Baur

Herbstsynode 2017

Bericht der Dekanin Dr. Juliane Baur


Frühjahrssynode 2017

Antrittsrede Dekanin Dr. Juliane Baur


Herbstsynode 2016

Bericht des Schuldekans Martin Hinderer mit Präsentation