Arabische Gottesdienst mit anschließendem Sommerfest

Herzliche Einladung zum ARABISCHEN GOTTESDIENST mit anschließendem Sommerfest im Martin-Luther-Haus, Friedrich-Fischer-Str. 1, Schorndorf, am Montag, 30. Juli um 18:00 Uhr

Vorschau:
Der nächste Arabische Gottesdienst ist am 24. September um 18:00 Uhr, wie gewohnt in der Stadtkirche.

Bezirkssynode stimmt mit großer Mehrheit für Pfarrplan 2024

© Silke Stürmer


Seit Freitagabend ist klar: im Kirchenbezirk Schorndorf werden 4,5 Pfarrstellen wegfallen. Diese Vorgabe kommt vom Oberkirchenrat, der durch den Pfarrplan versucht, auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren oder diese schon im Vorfeld gut zu gestalten. Denn es ist absehbar, dass aufgrund des demographischen Wandels sowohl die Gemeinden kleiner werden, wie auch die Anzahl der Pfarrerinnen und Pfarrer weniger wird. Trotzdem ist dies für die betroffenen Gemeinden ein schmerzlicher Schritt und - denkt man nicht nur "an den eignen Kirchturm", sondern über die eigenen Gemeinde hinaus - dann ist klar, dass dies für den ganzen Kirchenbezirk eine wichtige Entscheidung war, die über Monate in vielen Gesprächen vorbereitet worden ist.

 


Konkret heißt das folgende Kürzungen:

Rudersberg, Schlechtbach und Steinenberg - eine Pfarrstelle.
Urbach, Plüderhausen, Walkersbach - eine halbe Pfarrstelle.
Oberberken, Stadtkirche Schorndorf - eine Pfarrstelle.
Winterbach - eine halbe Pfarrstelle.
Beutelsbach, Schnait - eine halbe Pfarrstelle.
Alfdorf, Pfahlbronn - eine halbe Pfarrstelle.
Hößlinswart und Steinach - 0,75%, wobei diese beiden Kirchengemeinden zum 1.1.2019 zum Kirchenbezirk Waiblingen wechseln werden.

Diese Entscheidung fiel mit einer Gegenstimme und zwölf Enthaltungen. Wie fällt man solch schwierige Entscheidungen? Dekanin Baur nannte die drei Kriterien, die zu Beschlussvorlage geführt haben:

1. Die Situation für das Jahr 2030 muss bereits jetzt in den Blick genommen werden - bei diesem nächsten Pfarrplan ist mit vergleichbaren Einschnitten zu rechen.

2. Orientierung an kommunalen Strukturen - allerdings soll eine gewachsene Zusammenarbeit nicht zerstört werden. 

3. Stärkung der Peripherie ohne das Zentrum zu schwächen - in Dörfern sollen möglichst ganze Pfarrstellen erhalten bleiben.

Auch wenn klar ist, dass die o. g. 4,5 Stellen wegfallen, ist dennoch weiterhin einiges offen. Dekanin Baur betonte vor der Abstimmung: "Wir entscheiden nur über die Reduktion von Pfarrstellen - wo Pfarrstellen sind. Wir entscheiden NICHT über Gemeindestrukturen." Ob Remshalden zum Beispiel mit Hebsack, Geradstetten, Buoch und Grundbach zu einer Kirchengemeinde Remshalden fusionieren, ist offen. Deshalb beginne die eigentliche Arbeit erst jetzt. Es müsse über Dienstaufträge gesprochen werden und auch darüber, wer die Kirchengemeinde repräsentiere, wenn vor Ort kein Pfarrer ist. Und wie Strukturen zukunftsfähig verändert werden können, etwa in Bezug auf die Kindergärten, die nicht mehr von jeder Gemeinde verwaltet werden brauchen. Daran arbeitet der Kindergartenstrukturausschuss.

Erstaunlich schnell war dieser "gefühlte Höhepunkt des Tages" (Baur) vorbei.

 

 

Wieder im "grünen Bereich" - Diakoniestation schreibt schwarze Zahlen

Geschäftsführer Müller erläutert die positive Entwicklung

© Silke Stürmer


"Sie brauchen sich keine Sorgen machen, dass die Diakoniestation wirklich gut weiterläuft", sagte der scheidenden Geschäftsführer zu Beginn seines Berichtes vor der Bezirkssynode. Sorgen - die gab es genug. Doch die Zeit der roten Zahlen sind für die Diakoniestation vorbei. Die Menschen haben das Vertrauen in die Diakoniestation zurückgewonnen. Die Konsolidierung sei zustande gekommen, weil der Umsatz gesteigert werden konnte bei weniger Arbeitsstunden. Auch die Krankheitsstunden konnten deutlich reduziert werden. Der Krankheitsstand sei jedoch nach wie vor vergleichsweise hoch. Ein letzter Tipp von Müller: Weiterhin wichtig sind eine gute, ausreichende Kundenbasis und der Aufbau eines neuen Personalstammes, da die Mitarbeitenden nicht mehr die Jüngsten seien.

"Es war mir eine Ehre mit Ihnen zusammen arbeiten zu können", sagte Christian Müller zum Abschied. Der Haushalt wurde einstimmig entlastet und Müller mit Applaus von der Bezirkssynode verabschiedet.

Der offizielle Abschied wird am 8. April um 10:00 Uhr in der Stadtkirche Schorndorf stattfinden - ein Gottesdienst bei dem zugleich sein Nachfolger, Wolfgang Storck als Geschäftsführer eingeführt wird. Dem Gottesdienst schließt sich ein Stehempfang an.

 

 

Gartenschau 2019 - Unendlich glauben

Pressekonferenz besiegelt Partnerschaft der Kirchen & Gartenschau: Geschäftsführer Gartenschau Thorsten Englert, Dekanin Juliane Baur, Pfarrerin Silke Stürmer, Geschäftsführer kath. Dekanat Ulrich Häufele, Dekan Manfred Unsin,...

 

Ob Remstal-Pilgern oder eine Ausbildung zum Kirchenführer, ob Motorradgottesdienst oder eine Nacht der offenen Kirchen: bei der Remstal Gartenschau 2019 gibt es einiges zu erleben. Das wurde auf der Pressekonferenz am 20. Februar deutlich und kann beim Stöbern auf der Homepage schon mal Vorfreude wecken:https://remstal.de/kirche-im-remstal.html. Hier finden Sie auch die neue Slideshow der Kirchen. Ob verliebt oder Fußballfan, im Chor oder einer Band, ob Kloster, Münster oder Dorfkirche – Kirche im Remstal ist vielfältig. Lassen Sie sich durch den Trailer ins Remstal einladen.

Dachstuhlsanierung über dem Chor der Stadtkirche

Stadtkirche Schorndorf

Stadtkirche Schorndorf

Mehr als 300 Jahre haben die alten Balken den Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche getragen – sie stammen aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand 1648. Die tragenden Balken sind in Schieflage geraten. Das Problem ist alt. Eine statische Fehlkonstruktion von Anfang an. Die Erbauer haben auf durchgehende Balken verzichtet. Mittlerweile kommt es zu Feuchteschäden – das schlimmste Szenario ist ein Dachstuhleinbruch mit folgendem Einsturz des Chores.

Daher müssen nun Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, die mit Kosten verbunden sind. Die Kirchengemeinde ist dabei auf Ihre Unterstützung angewiesen.Lesen Sie mehr zu den Maßnahmen und der Fundraisingaktion.

www.kirchenbezirk-schorndorf.de/index.php

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Pfarrplan - Wir machen uns auf den Weg

Diksussion in vollem Gange

Viele Hände schaffen Zusammenhalt

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Das Stichwort PfarrPlan bewegt unsere Gemeinden dieser Tage sehr. Es wird diskutiert und getüftelt: Wie könnten unsere Gemeinden in Zukunft aufgestellt sein?
In Zahlen betrachtet ist klar, dass wir kleiner werden. Die Zahl der Kirchenmitglieder nimmt seit Jahren ab. Das hat etwas mit Kirchenaustritten zu tun, aber noch stärker wirkt sich der demographische Wandel aus. Lange Zeit wurden weniger potentielle neue Kirchenmitglieder geboren als verstorben sind. Diese Zahlen sind Realität und sie sind nun Anstoß, die Zukunft der Kirche passend zu ihrer Größe zu planen. Konkret heißt das: Hat der Kirchenbezirk jetzt noch 52.545 Gemeindeglieder, werden es 2030 voraussichtlich 43.624 sein.
Bis im Jahr 2024 sollen die momentan 31,25 Pfarrstellen des Kirchenbezirks auf 26,75 Stellen reduziert werden. Für das Jahr 2030 steht ein ähnlicher Einschnitt an, auch wenn noch nicht klar ist, welche Zahlen dann umzusetzen sind. Entschieden wird der Plan für 2024 bei der nächsten Bezirkssynode am 16. März 2018.

Aktuell werden für jeden Distrikt zwei Modelle diskutiert, zum Beispiel ob es sinnvoller ist, in Welzheim eine halbe Stelle zu streichen oder in Alfdorf/Pfahlbronn und welche zusätzlichen Dienste dann Hellershof und Kaisersbach übernehmen müssten.

Neue Strukturen

In den Gemeinden haben Pfarrer und Gemeindeglieder daher nun auch begonnen, über neue Strukturen nachzudenken. Die Stimmung ist unterschiedlich: die einen sorgen sich, andere sind zuversichtlich, wieder andere verärgert. Dekanin Dr. Juliane Baur sagte hierzu bei der Herbstsynode: „Ich habe durchweg eine große Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung erlebt, dabei ein großes Verständnis für die Situation, in der wir uns befinden und die Bereitschaft, sich miteinander auf den Weg zu machen.“

"Balance zwischen Kontinuität und Innovation"

Singen und Beten

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Welche Wege die einzelnen Gemeinden gehen werden, ist zwar noch nicht Gegenstand der Abstimmung bei der kommenden Frühjahrssynode. Aber wenn es im Frühjahr 2018 um die Pfarrstellen geht, sollte nach Möglichkeit auch schon die jeweilige Richtung in der Organisationsstruktur klar sein, die zur Gemeinde passt.

Dekanin Dr. Baur sieht auch Chancen in diesem Prozess: „Wir brauchen eine Balance zwischen Kontinuität und Innovation, zwischen Kirche vor Ort und Kirche als Teil eines größeren Ganzen.“, sagte sie bei der Bezirkssynode im Herbst. Alle müssen dabei im Blick behalten, dass Kirche nur als Ganzes gelingen kann. Die Einzelinteressen der Gemeinden sollten daher immer gegen die gemeinsamen Möglichkeiten im Kirchenbezirk abgewogen werden.

Egal, welche Strukturen am Ende beschlossen werden, im ganzen Kirchenbezirk wird es auch weiterhin überall Pfarrerinnen und Pfarrer geben, die verlässliche Ansprechpartner sind für Gottesdienste, Seelsorge, Beerdigungen, Taufen und anderes mehr. Aber die Gemeinden werden vielleicht in Zukunft noch mehr in den Blick nehmen, gemeinsam ein gutes und vielseitiges Angebot an Gottesdiensten und Veranstaltungen anzubieten.

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    In unserer Württembergischen Landeskirche sind wir im Jahr 2017 weniger geworden: Zum Stichtag 31. Dezember 2017 hatte unsere Landeskirche 2.022.740 Mitglieder - das sind 31.765 oder 1,54 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei stehen 17.700 Taufen und 2.000 Eintritte 27.800 evangelischen Verstorbenen gegenüber.

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