Ökumene im Kirchenbezirk Schorndorf

Ökumenischer Gottesdienst

Ökumene bedeutet "die ganze bewohnte Erde".

Das Bewusstsein, dass alle Christen zu dem einen Gott und Vater Jesu Christi gehören und in seinem Dienst stehen, war schon  immer vorhanden - trotz aller konfessionellen Verschiedenheiten.

Als Beginn der modernen ökumenischen Bewegung wird die Weltmissionskonferenz in Edinburgh im Jahre 1910 angesehen. Drei Grundziele waren bestimmend:   

* Gemeinsames Handeln in der Mission   

* Einheit in der Verkündigung von Jesus Christus   

* Gemeinsamer Dienst an der Welt

 

Ökumene findet zunächst vor Ort statt. In gemeinsamen Gottesdiensten, Bibelabenden und anderen Veranstaltungen lebt man den gemeinsamen Glauben.

Das Gespräch zwischen den evangelischen, den katholischen und den evangelisch-freikirchlichen Gemeinden wird einerseits über eine ACK organisiert (Schorndorf, Welzheim). Andererseits gibt es ökumenische Gesprächskreise, die eine ortsgebundene Organisationsform haben.

In den Jahren 2003 und 2009 fanden im ganzen Rems-Murr-Kreis „ökumenische Tage“ statt, jeweils im Vorfeld der ökumenischen Kirchentage in Berlin und München.

 

Der Kontakt zwischen evangelischen Kirchengemeinden, evangelischen Freikirchen, Gemeinschaften und Pfingstgemeinden wird  - deutschlandweit aber auch vor Ort - über die evangelische Allianz gepflegt.

 

Viele Gemeinde des Kirchenbezirkes haben auch weltweite ökumenische Beziehungen und pflegen in dieser Weise den Zusammenhang der Weltchristenheit (z. B. hat Schorndorf  Kontakt zum christlichen Krankenhaus in Vellore/Indien, aber auch nach Ghana, Beutelsbach nach Südafrika und Urbach hat Kontakte nach Süditalien, Plüderhausen nach Südindien usw.).

Von Zeit zu Zeit werden die Mitarbeiter des ems (Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland) in die Gemeinden eingeladen, um von der weltweiten Vielfalt der Christenheit im KU, im RU und bei Gemeindeabenden und Gottesdiensten zu berichten.