Die Konfirmation

 

Mehr als eine viertel Million evangelische Jugendliche feiern um das Osterfest ihre Konfirmation.
Mit der Konfirmation – aus dem Lateinischen für „Befestigung“ oder „Stärkung“ – sollen sich die Jugendlichen bewusst zum Sakrament der Taufe bekennen, das sie als Kleinkind erhalten haben. Sie dürfen am evangelischen Abendmahl teilnehmen und das Amt eines Taufpaten ausüben.

 

Als Begründer der Konfirmation gilt der elsässische reformatorische Theologe Martin Bucer (1491–1551), der sie zunächst in Hessen verwirklichte. Durchgesetzt hat sich die  Konfirmation erst im Pietismus des 18. Jahrhunderts, der die persönliche Frömmigkeit hervorhob. In einigen Gegenden ging daraus die allgemein-bildende Volksschule hervor. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Konfirmation in ganz Deutschland üblich.

 

Konfirmationstermin ist ab 2012 der Sonntag Rogate (2 Wochen vor Pfingsten) und - je nach Anzahl der Konfirmationen in Ihrer Gemeinde - die Sonntage davor.

 

Der Konfirmandenunterricht findet immer Mittwoch Nachmittag statt und beginnt mit dem 8. Schuljahr. Vorbereitend finden bereits Ende des 7. Schuljahres verpflichtende Angebote für Konfirmandinnen und Konfirmanden statt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Pfarramt und bei einem gemeinsamen Elternabend, zu dem Sie im Laufe des 7. Schuljahres Ihres Kindes eingeladen werden.