Gottesdienste

 

 

"Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Abendmahl und im Gebet."

(Apostelgeschichte 2, 42)

 

So berichtet es die Apostelgeschichte von der Gemeinde der ersten Christen.
Bis heute ist der Gottesdienst das Zentrum des Gemeindelebens.

 

An jedem Sonn- und Feiertag wird in Kirchengemeinden des Bezirks Gottesdienst gefeiert. Neben dem klassischen Sonntagsgottesdienst gibt es eine Reihe anderer Gottesdienste:

  • Kindergottesdienst,
  • Schulgottesdienst,
  • Gottesdienst im Grünen,
  • Jugendgottesdienst,
  • Gottesdienst für Kleine Leute
  • und viele andere.

Beinahe jede Gemeinde im Bezirk hat zudem ein "zweites Programm": Hier werden in regelmäßigen Abständen Gottesdienste auf etwas andere Art gefeiert. Ihr Pfarrbüro gibt Ihnen sicher gern Auskunft.

 

 

Abendmahl

 

 

 

 

Etwa einmal im Monat wird im Sonntagsgottesdienst das Abendmahl gefeiert. Dazu eingeladen sind alle Gemeindeglieder, aber auch Christinnen und Christen anderer Konfessionen.

 

Im Abendmahl wendet sich Jesus auf ganz besondere Weise den Glaubenden zu. In Brot und Wein können sie die liebende Zuwendung Gottes "verinnerlichen" und mit allen Sinnen wahrnehmen.

 

Mit dem Abendmahl empfangen wir ein Zeichen der Vergebung. So wie Jesus zu seinen Lebzeiten schuldbeladene Menschen an seinen Tisch einlud und sie seine Zuwendung spüren ließ, so lädt er bis heute Menschen ein und befreit von Schuld. Deswegen geht jeder Abendmahlsfeier das gemeinsame Schuldbekenntnis und der Zuspruch der Vergebung voraus.

 

Das Abendmahl ist ein Zeichen der Hoffnung. Eine der Ostergeschichten (Emmausgeschichte, Lukasevangelium Kapitel 24) erzählt, wie der Auferstandene mit zweien seiner Jünger das Abendmahl feiert und ihnen klar wird: Jesus lebt. Und deshalb können auch wir, die wir heute Abendmahl feiern, uns fest darauf verlassen, dass nichts uns von Jesus trennen kann - auch der Tod nicht.

 

Das Abendmahl ist ein Zeichen der Gemeinschaft: wenn wir miteinander Brot und Wein empfangen sind wir untereinander verbunden und mit Gott.


Wer im Abendmahl Brot und Wein miteinander teilt, hat den Geschmack von Gottes neuer Welt auf der Zunge.