Sonntagsgedanken zum Sonntag, 01. Oktober 2017

Freude und Mahnung zugleich

 

3. Oktober, Tag der deutschen Einheit. Dieser Tag ist in unseren Kalendern fest verankert. Das Besondere an unserem Nationaltag ist, dass wir keine Helden feiern, sondern die Überwindung der Teilung Deutschlands. In den Jahrzehnten der Teilung konnte sich der Westen zu einer führenden Wirtschaftsmacht entwickeln, während der Osten ausgeblutet wurde. Seit der Wende 1989 „wächst nun wieder zusammen, was zusammen gehört.“ Wenn auch noch längst nicht alles ist, wie es sein sollte, ist die Einheit  Deutschlands wunderbar und guter Grund für einen Tag der Freude.

 

Gleichzeitig ist dieser Tag auch wie ein Mahnmal. Erinnert er uns doch daran, wieviel Leid und Ungerechtigkeit ein Land ertragen muss, wenn – wie in Deutschland zur Zeit  der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, Hass geschürt wird, wenn ein Volk die ausgegrenzt, die nicht der gewünschten Norm entsprechen und die Demokratie mit Füßen getreten wird. In diesen unheilvollen Jahren wurde die Stimme der bekennenden Christen  von vielen überhört. Damals wie heute lautet die Botschaft der Bibel an uns Menschen: Nehmt einander liebevoll an! Respektiert euch! Helft denen, die Hilfe brauchen! Richtet nicht über andere! Seid barmherzig! Diese Worte sind der Same dafür, dass in unserer Welt Friede und Gerechtigkeit gedeihen. Darum sollten wir nicht über christliche Werte streiten, sondern sie tun. Nicht zuletzt zum Wohl unseres Landes.

Pfarrerin Susanne Dworschak, Oberberken und Schlichten

 

 

Sonntagsgedanken zum Sonntag, 6. August 2017

Sonntags-ge-danken!?

 

Sonntags danken: Dazu wäre morgen die Gelegenheit. Es bleibt noch genug Zeit, dass Sie diesen (Sonntags-) Gedanken groß werden lassen. Als Konsequenz wäre dafür dann die eine oder andere Minute zu reservieren. Ein geeigneter Ort, an dem die hilfreiche Ruhe zur inneren Einkehr herrscht, der wird sich finden lassen.

Ein zuverlässiges Angebot bieten unsere Kirchen landauf und landab. Mit großer Regelmäßigkeit werden auch morgen Gottesdienste in großer Zahl und großer Vielfalt gefeiert – trotz der Ferien. So ist es wenigstens hier auf dieser Seite unschwer nachzulesen. Dort bietet sich Gelegenheit seinem Dank Ausdruck zu verleihen: In Liedern, in Gebeten, in der Freude und Fröhlichkeit, mit der Sie unterwegs sind.

Gott sei Dank hat aber gerade hier auch all das Andere und Schwere Platz und findet Gehör bei Gott. So hat er es uns wenigstens zugesagt. Gut, was er dann daraus macht, das streitet sich hier und da mit den eigenen Vorstellungen.

Jetzt sind wir schon mitten in den Sommerferien angekommen. Viele können ausspannen und Erholung suchen. Da könnte es ja sein, dass das Danken und die Gedanken über all dem, was uns geschenkt ist, nicht nur auf wenige Minuten begrenzt sein muss. Diese Ferien- und Urlaubszeit, in der einmal alles ein klein wenig langsamer geht, bietet sich an, im großen Bogen über unser Leben nachzudenken und Gott zu danken. Ein Vorschlag – neben hoffentlich wohltuenden und stärkenden Urlaubserlebnissen und -erfahrungen.

Pfr. Uwe Schaal, Ev. Kirchengemeinde Grunbach

 

 

Sonntagsgedanken zum 23. Juli 2017

F-E-R-I-E-N

Freude. Vielleicht ist Freiheit passender? Oder doch eher Frieden? Ich wünsche Ihnen alle drei Dinge: Dass Sie die Dinge tun können in den Ferien, im Urlaub, die Ihnen wirklich Freude geben und das Gefühl von Freiheit. Und dass Sie mit niemandem im Streit sind!

Erholung! Klar. Das auch. Und wie! Egal, ob Sie sich beim Nichtstun erholen oder dabei, wenn Sie mal was anderes machen als das, was der Alltagstrott so bietet.

Regenerierung. Rekreation.  Ohne Werbung machen zu wollen, aber ich habe einen Allrad-ATV der Marke „Bombardier Recreation Products“ . Geräte zum Erholen. Packen Sie Herausforderungen an! Es wird Ihnen einiges geben!

Intelligenz und Weisheit. Bitte nutzen Sie die Ruhe, um nachzudenken, Ihre Position zu klären und sich darüber klar zu werden, wo Sie hinwollen und wozu Gott Sie gemacht hat! Sie sollen kein Fisch auf der Pferderennbahn sein – und kein Pferd, das tauchen muss.

Ehm, ja,… und noch viel mehr Erholung!

Nächte voller Romantik! Wow!  Ja, nicht nur Albträume, sondern das Schönste am Leben. Das wünsch ich Ihnen auch, und zwar von Herzen!

Gott hat Sie dazu gemacht, damit Sie Sie sind. (Sie brauchen niemand anderes sein!) Und dass Sie leben! (Sie sollen nicht nur funktionieren!) Und dass Sie sich an SEINER Gegenwart freuen! Einfach so.

In diesem Sinne: GESEGNETE FERIEN!!

Christoph Immanuel Bruckmann ist Pfarrer an der Friedenskirche in Urbach.
Er will leidenschaftlich leben – mit Gott als Vater, Freund und Coach.