Evang. Pfarramt Stadtkirche West
Pfarrerin Dorothee Eisrich
73614 Schorndorf
Friedrich-Fischer-Str. 4
73614 Schorndorf

Telefon: 07181 979619
Fax:       07181 979629
E-Mail: Pfarramt.Schorndorf.Stadtkirche_Westdontospamme@gowaway.elkw.de

Homepage: www.schorndorf-evangelisch.de/stadtkirche

Stadtkirche Nord-Ost
Pfarrer Steffen Kläger-Lißmann
Konrad-Haußmann-Weg 15
73614 Schorndorf
Telefon:  07181 76902
Fax:       07181 252790
E-Mail:   Pfarramt.Schorndorf.Stadtkirche-Nord-Ostdontospamme@gowaway.elkw.de

 

 

 

 

 

Gemeindebüro im Pfarramt Stadtkirche West
Friedrich-Fischer-Str. 4
Pfarramtssekretärin Veronika Schurr

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag 09:00 - 11:00 Uhr

Gottesdienste

in der Stadtkirche, Kirchplatz 01
samstags 18:30 Uhr Wochenschlussandacht
sonntags  10:00 Uhr Hauptgottesdienst
                 10:00 Uhr Kindergottesdienst im Martin-Luther-Haus

Stadtkirche Blick vom Kirchplatz (li.), der Kirchenraum mit großer Orgel (re.).

Links die Fensterfront des Martin-Luther-Hauses unweit der Stadtkirche

Gemeindehaus

Martin-Luther-Haus, Friedrich-Fischer-Str. 1

Dachstuhlsanierung über dem Chor der Stadtkirche

Informationen

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Anlass für die Renovierung
•    Mehr als 300 Jahre haben die alten Balken den Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche getragen – sie stammen aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand 1648.
•    Die tragenden Balken sind in Schieflage geraten, der Dachstuhl neigt sich Richtung Turm und Stützbalken wurden bereits während der Innensanierung vor 4 Jahren mit Hilfskonstruktionen gefestigt.
Das Problem ist alt. Eine statische Fehlkonstruktion von Anfang an. Die Erbauer haben auf durchgehende Balken verzichtet.
•    „Das statische Gefüge ist nicht mehr intakt. Die Kräfte können nicht mehr sauber abgeleitet werden auf die Außenmauern“, erklärt Tina Schuler vom Architekturbüro Teide in Schorndorf. Mittlerweile kommt es zu Feuchteschäden – das schlimmste Szenario ist ein Dachstuhleinbruch mit folgendem Einsturz des Chores.

Maßnahmen

Der Chor wird von außen eingerüstet, das Dach soweit wie nötig abgedeckt und die Holzbereiche saniert, d.h. feuchte Hölzer ausgetauscht. Für alle Nachfragen zum Thema Sanierung ist Architekt Teide persönlich zuständig: 0172-7439070

Kosten

426.000 Euro, davon muss die Kirchengemeinde 200.000 bezahlen. Von diesen 200.000 müssen 40% vorliegen, damit der Beginn der Sanierung genehmigt wird.
„Wenn möglich starten wir 2018“ sagt Dekanin Baur, verweist jedoch auf die 80.000 Spenden, die hierfür erforderlich sind.
Die Maßnahme selbst wird etwa drei bis fünf Monate dauern.

Sommerquartier und Wochenstube für Fledermäuse

Spuren der Feldermäuse im Dachstuhl

Hinterlassenschaften der Dachstuhlbewohner

Nicht nur das Holz muss geschützt werden und das Mauerwerk, sondern auch die Bewohner der Kirche. Um zu überprüfen, wer unter den Balken des Kirchendaches lebt, wurden zwei Vertreter vom Naturschutzbund Schorndorf eingeladen, Günther Lang und Werner Schwarz. Günther Land wird fündig: er entdeckt Spuren von Fledermauskot, der sehr an Mäusedreck erinnert, aber „krümeliger ist als Mäusekot“, so der Experte und vermutet hier dieselbe Rasse wie im Schorndorfer Schloss, die Kleinohrfledermaus. Und mit Blick auf die Dachziegel: „das Dach ist ganz dicht. Man müsste Einflugmöglichkeiten schaffen. Hierfür gibt es Fledermausziegel, durch die nur Fledermäuse einfliegen können.“ So könnte der Dachboden der Stadtkirche zu einem richtigen Sommerquartier und zur Wochenstube für Fledermäuse werden. Problematisch könnte der scharfe Urin der Fledermäuse sein, doch könne man mit einer Folie die Hölzer schützen. Die Balken seien jedenfalls ideal zum Abhängen der Tiere. Im Winter ziehen sich die Tiere in die Höhlen der Schwäbischen Alb zurück. Dekanin Baur geht davon aus, dass der KGR zustimmen wird, den Fledermäusen einen Unterschlupf zu bieten.

Bitte um Unterstützung

zwei Skulpturen von U. Nuss: gebückte Frau mit Tuch und zwei ineinander verschmolzene Personen

zwei Skulpturen von U. Nuss

Fundraising: „eine Win-Win-Situation“
Schon für die Innensanierung der Stadtkirche hat ein Fundraising-Team, Ideen entwickelt. Eine davon wurde nun nochmals aufgegriffen: Der Verkauf von Skulpturen des Strümpfelbacher Künstlers Nuss.
Die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Annegret Scherz-Dollmann, die auch dem Fundraisingteam angehört, sagt: „Das ist eine Win-Win-Situation. Vom Verkauf profitieren die Kirche, aber auch die Käufer.“ Denn die Skulpturen werden deutlich unter Marktpreis verkauft – dies ist möglich, weil der Künstler sie der Kirche für diesen Zweck günstig zur Verfügung stellt. Die große Skulptur mit zwei ineinander verschmolzenen Personen kostet 950 Euro, die kleine, die eine gebückte Frau mit Tuch zeigt, 750 Euro. „Das ist ein wirklich großzügiges Angebot des Künstlers“, sagt die Dekanin.
Es handelt sich dabei um eine limitierte Auflage – von jeder Skulptur werden nur 15 Stück gegossen. Interessenten mögen sich bitte per Mail an Frau Scherz-Dollmann wenden: familie.scherz@t-online.
Für Dekanin Baur ist diese Aktion „ein toller Baustein, um die Sanierung der Kirche zu unterstützen“. Pfarrerin Dorothee Eisrich (Stadtkirche) bittet weiter darum, Ideen für das Fundraising einzubringen.
Die Sanierung kann durch Spenden auf das Konto des Kirchbauvereins unterstützt werden:
Kirchbauverein Stadtkirche Schorndorf
Kreissparkasse Waiblingen
IBAN DE91 6025 0010 0005 2660 07
BIC SOLADES1WBN
 

kbv-schorndorf.de

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stadtkirche-in-schorndorf-ein-kirchendach-fuer-fledermaeuse.db7f9469-526e-4083-8b64-8e096dfe4863.html