Gartenschau 2019 - Unendlich glauben

 

Ob Remstal-Pilgern oder eine Ausbildung zum Kirchenführer, ob Motorradgottesdienst oder eine Nacht der offenen Kirchen: bei der Remstal Gartenschau 2019 gibt es einiges zu erleben. Das wurde auf der Pressekonferenz am 20. Februar deutlich und kann beim Stöbern auf der Homepage schon mal Vorfreude wecken:https://remstal.de/kirche-im-remstal.html. Hier finden Sie auch die neue Slideshow der Kirchen. Ob verliebt oder Fußballfan, im Chor oder einer Band, ob Kloster, Münster oder Dorfkirche – Kirche im Remstal ist vielfältig. Lassen Sie sich durch den Trailer ins Remstal einladen.

Kammermusik mit Werken von L. v. Beethoven, F. M. Bartholdy und A. Piazolla

Am Sonntag, 25. Februar, 17 Uhr, lädt die evangelische Kirchengemeinde Schorndorf zu einem Kammermusik-Konzert in das Martin-Luther-Haus ein. Drei vielfach preisgekrönte junge Musikerinnen präsentieren sich als Trio mit Werken für Klavier, Violine und Violoncello (Klaviertrios) von Ludwig van Beethoven (op. 1, Nr. 3), Felix Mendelssohn Bartholdy (op. 49, Nr. 1) und von Astor Piazolla („Vier Jahreszeiten“).

Dachstuhlsanierung über dem Chor der Stadtkirche

Stadtkirche Schorndorf

Stadtkirche Schorndorf

Mehr als 300 Jahre haben die alten Balken den Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche getragen – sie stammen aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand 1648. Die tragenden Balken sind in Schieflage geraten. Das Problem ist alt. Eine statische Fehlkonstruktion von Anfang an. Die Erbauer haben auf durchgehende Balken verzichtet. Mittlerweile kommt es zu Feuchteschäden – das schlimmste Szenario ist ein Dachstuhleinbruch mit folgendem Einsturz des Chores.

Daher müssen nun Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, die mit Kosten verbunden sind. Die Kirchengemeinde ist dabei auf Ihre Unterstützung angewiesen.Lesen Sie mehr zu den Maßnahmen und der Fundraisingaktion.

www.kirchenbezirk-schorndorf.de/index.php

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Pfarrplan - Wir machen uns auf den Weg

Diksussion in vollem Gange

Viele Hände schaffen Zusammenhalt

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Das Stichwort PfarrPlan bewegt unsere Gemeinden dieser Tage sehr. Es wird diskutiert und getüftelt: Wie könnten unsere Gemeinden in Zukunft aufgestellt sein?
In Zahlen betrachtet ist klar, dass wir kleiner werden. Die Zahl der Kirchenmitglieder nimmt seit Jahren ab. Das hat etwas mit Kirchenaustritten zu tun, aber noch stärker wirkt sich der demographische Wandel aus. Lange Zeit wurden weniger potentielle neue Kirchenmitglieder geboren als verstorben sind. Diese Zahlen sind Realität und sie sind nun Anstoß, die Zukunft der Kirche passend zu ihrer Größe zu planen. Konkret heißt das: Hat der Kirchenbezirk jetzt noch 52.545 Gemeindeglieder, werden es 2030 voraussichtlich 43.624 sein.
Bis im Jahr 2024 sollen die momentan 31,25 Pfarrstellen des Kirchenbezirks auf 26,75 Stellen reduziert werden. Für das Jahr 2030 steht ein ähnlicher Einschnitt an, auch wenn noch nicht klar ist, welche Zahlen dann umzusetzen sind. Entschieden wird der Plan für 2024 bei der nächsten Bezirkssynode am 16. März 2018.

Aktuell werden für jeden Distrikt zwei Modelle diskutiert, zum Beispiel ob es sinnvoller ist, in Welzheim eine halbe Stelle zu streichen oder in Alfdorf/Pfahlbronn und welche zusätzlichen Dienste dann Hellershof und Kaisersbach übernehmen müssten.

Neue Strukturen

In den Gemeinden haben Pfarrer und Gemeindeglieder daher nun auch begonnen, über neue Strukturen nachzudenken. Die Stimmung ist unterschiedlich: die einen sorgen sich, andere sind zuversichtlich, wieder andere verärgert. Dekanin Dr. Juliane Baur sagte hierzu bei der Herbstsynode: „Ich habe durchweg eine große Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung erlebt, dabei ein großes Verständnis für die Situation, in der wir uns befinden und die Bereitschaft, sich miteinander auf den Weg zu machen.“

"Balance zwischen Kontinuität und Innovation"

Singen und Beten

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Welche Wege die einzelnen Gemeinden gehen werden, ist zwar noch nicht Gegenstand der Abstimmung bei der kommenden Frühjahrssynode. Aber wenn es im Frühjahr 2018 um die Pfarrstellen geht, sollte nach Möglichkeit auch schon die jeweilige Richtung in der Organisationsstruktur klar sein, die zur Gemeinde passt.

Dekanin Dr. Baur sieht auch Chancen in diesem Prozess: „Wir brauchen eine Balance zwischen Kontinuität und Innovation, zwischen Kirche vor Ort und Kirche als Teil eines größeren Ganzen.“, sagte sie bei der Bezirkssynode im Herbst. Alle müssen dabei im Blick behalten, dass Kirche nur als Ganzes gelingen kann. Die Einzelinteressen der Gemeinden sollten daher immer gegen die gemeinsamen Möglichkeiten im Kirchenbezirk abgewogen werden.

Egal, welche Strukturen am Ende beschlossen werden, im ganzen Kirchenbezirk wird es auch weiterhin überall Pfarrerinnen und Pfarrer geben, die verlässliche Ansprechpartner sind für Gottesdienste, Seelsorge, Beerdigungen, Taufen und anderes mehr. Aber die Gemeinden werden vielleicht in Zukunft noch mehr in den Blick nehmen, gemeinsam ein gutes und vielseitiges Angebot an Gottesdiensten und Veranstaltungen anzubieten.

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 10 Jahre Esslinger Vesperkirche

    Zum zehnten Mal findet vom 25. Februar bis zum 18. März 2018 in der Esslinger Frauenkirche die Vesperkirche statt. Getreu dem Motto „Gemeinsam an einem Tisch“ treffen sich dort Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen.

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  • Die Gnade Gottes, für alle Menschen

    „Inklusion ist nicht etwas, was wir als Kirche auch noch machen, sondern was uns ausmacht“, sagte Landesbischof Frank Otfried July bei der Netzwerktagung der EKD unter dem Titel „Offen für alle? Anspruch und Realität einer inklusiven Kirche“ am 22. Februar in Berlin.

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  • Erziehung zum Frieden

    Die Schneller-Schulen bauen Brücken, wo andere tiefe Gräben ziehen. Christliche, muslimische und drusische Kinder, Schiiten und Sunniten, Orthodoxe, Katholiken und Protestanten, Jungen und Mädchen, gehen dort gemeinsam zur Schule.

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