Konzert

Kartenvorverkauf hat begonnen

Nummerierte Eintrittskarten gibt es ab 3.11. bei der Bücherstube Seelow, Oberer Marktplatz 5, (18,-/15-/12,-/9,- €, ermäßigt jeweils abzgl. 3,- € für Erwerbslose mit Ausweis, Schüler, Studenten). Kinder unter 6 Jahre und Rollstuhlfahrer haben freien Eintritt.  Telefonische Vorbestellungen sind möglich unter 07181 259924. Auf der Kantorei-Website www.schorndorf-kantorei.de ist der nummerierte Sitzplan der Stadtkirche einsehbar.

 

 

Dachstuhlsanierung über dem Chor der Stadtkirche

Stadtkirche Schorndorf

Stadtkirche Schorndorf

Mehr als 300 Jahre haben die alten Balken den Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche getragen – sie stammen aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand 1648. Die tragenden Balken sind in Schieflage geraten. Das Problem ist alt. Eine statische Fehlkonstruktion von Anfang an. Die Erbauer haben auf durchgehende Balken verzichtet. Mittlerweile kommt es zu Feuchteschäden – das schlimmste Szenario ist ein Dachstuhleinbruch mit folgendem Einsturz des Chores.

Daher müssen nun Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, die mit Kosten verbunden sind. Die Kirchengemeinde ist dabei auf Ihre Unterstützung angewiesen.Lesen Sie mehr zu den Maßnahmen und der Fundraisingaktion.

www.kirchenbezirk-schorndorf.de/index.php

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Dachstuhl über dem Chor der Stadtkirche

Pfarrplan - Wir machen uns auf den Weg

Diksussion in vollem Gange

Viele Hände schaffen Zusammenhalt

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Das Stichwort PfarrPlan bewegt unsere Gemeinden dieser Tage sehr. Es wird diskutiert und getüftelt: Wie könnten unsere Gemeinden in Zukunft aufgestellt sein?
In Zahlen betrachtet ist klar, dass wir kleiner werden. Die Zahl der Kirchenmitglieder nimmt seit Jahren ab. Das hat etwas mit Kirchenaustritten zu tun, aber noch stärker wirkt sich der demographische Wandel aus. Lange Zeit wurden weniger potentielle neue Kirchenmitglieder geboren als verstorben sind. Diese Zahlen sind Realität und sie sind nun Anstoß, die Zukunft der Kirche passend zu ihrer Größe zu planen. Konkret heißt das: Hat der Kirchenbezirk jetzt noch 52.545 Gemeindeglieder, werden es 2030 voraussichtlich 43.624 sein.
Bis im Jahr 2024 sollen die momentan 31,25 Pfarrstellen des Kirchenbezirks auf 26,75 Stellen reduziert werden. Für das Jahr 2030 steht ein ähnlicher Einschnitt an, auch wenn noch nicht klar ist, welche Zahlen dann umzusetzen sind. Entschieden wird der Plan für 2024 bei der nächsten Bezirkssynode am 16. März 2018.

Aktuell werden für jeden Distrikt zwei Modelle diskutiert, zum Beispiel ob es sinnvoller ist, in Welzheim eine halbe Stelle zu streichen oder in Alfdorf/Pfahlbronn und welche zusätzlichen Dienste dann Hellershof und Kaisersbach übernehmen müssten.

Neue Strukturen

In den Gemeinden haben Pfarrer und Gemeindeglieder daher nun auch begonnen, über neue Strukturen nachzudenken. Die Stimmung ist unterschiedlich: die einen sorgen sich, andere sind zuversichtlich, wieder andere verärgert. Dekanin Dr. Juliane Baur sagte hierzu bei der Herbstsynode: „Ich habe durchweg eine große Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung erlebt, dabei ein großes Verständnis für die Situation, in der wir uns befinden und die Bereitschaft, sich miteinander auf den Weg zu machen.“

"Balance zwischen Kontinuität und Innovation"

Singen und Beten

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Welche Wege die einzelnen Gemeinden gehen werden, ist zwar noch nicht Gegenstand der Abstimmung bei der kommenden Frühjahrssynode. Aber wenn es im Frühjahr 2018 um die Pfarrstellen geht, sollte nach Möglichkeit auch schon die jeweilige Richtung in der Organisationsstruktur klar sein, die zur Gemeinde passt.

Dekanin Dr. Baur sieht auch Chancen in diesem Prozess: „Wir brauchen eine Balance zwischen Kontinuität und Innovation, zwischen Kirche vor Ort und Kirche als Teil eines größeren Ganzen.“, sagte sie bei der Bezirkssynode im Herbst. Alle müssen dabei im Blick behalten, dass Kirche nur als Ganzes gelingen kann. Die Einzelinteressen der Gemeinden sollten daher immer gegen die gemeinsamen Möglichkeiten im Kirchenbezirk abgewogen werden.

Egal, welche Strukturen am Ende beschlossen werden, im ganzen Kirchenbezirk wird es auch weiterhin überall Pfarrerinnen und Pfarrer geben, die verlässliche Ansprechpartner sind für Gottesdienste, Seelsorge, Beerdigungen, Taufen und anderes mehr. Aber die Gemeinden werden vielleicht in Zukunft noch mehr in den Blick nehmen, gemeinsam ein gutes und vielseitiges Angebot an Gottesdiensten und Veranstaltungen anzubieten.

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Den Terror der Hexenverfolgung konnte der Jesuitenpater Friedrich Spee von Langenfeld mit seinem Adventslied „O Heiland, reiß die Himmel auf“ nicht stoppen. Aber er hat getan, was ein Einzelner tun kann: er hat nicht geschwiegen. Was das mit Weihnachten zu tun hat, erklärt Pfarrer Bernhard Riesch-Clausecker in seiner Andacht zum zweiten Advent.

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  • Weihnachten weltweit

    Weihnachten in Deutschland verbinden viele mit Kerzen, Glühwein oder sogar einem Spaziergang im Schnee. Wie aber feiert man Weihnachten in Namibia oder Indonesien? Marie Neumann hat mit Pfarrern und Pfarrerinnen aus Württemberg gesprochen, die für die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) weltweit im Einsatz sind. Jede Woche beantworten drei von ihnen eine Frage zur Weihnachtszeit in ihrer neuen Heimat.

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  • Geprägt vom Pietismus

    Christian Friedrich Spittler war in seinem Glauben und Handeln geprägt vom württembergischen Pietismus, gab er Anstoß zu mehr als 20 wohltätigen und missionarischen Einrichtungen. Am 8. Dezember vor 150 Jahren ist er gestorben.

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